Extremwetter
West- und Mitteleuropa ächzen unter hohen Temperaturen

Von der Hitzewelle in Europa sind hunderte Millionen Menschen betroffen.

    Eine Frau schützt sich mit einem Sonnenschirm vor der Sonne, während sie in der Nähe des Eiffelturms in Paris spazieren geht.
    Die Hitzewelle in Frankreich setzt sich fort, in Paris werden Rekordtemperaturen erwartet (Christophe Ena/AP/dpa)
    In Frankreich gilt weiterhin fast im ganzen Land Hitze-Alarm, hitzebedingt fiel in der Bretagne für zehntausende Haushalte der Strom aus. Die französische Bahn stellte den Verkehr an der Atlantikküste tagsüber größtenteils ein. Gestern hatte das Land den heißesten Tag seiner Geschichte verzeichnet.
    In Großbritannien erwarten die Meteorologen, dass der bisherige Temperaturrekord für Juni gebrochen werden wird.
    Auch in Italien, Spanien und weiteren Ländern gibt es Warnungen vor extremen Temperaturen. In Deutschland ist es im Südwesten und Westen am heißesten, aber außer in einigen Regionen im Norden gibt es auch hierzulande überall Warnungen. Die Stadt Stuttgart untersagte angesichts der Hitze und stark gesunkener Pegelstände ab Freitag die Wasserentnahme aus Gewässern.
    Die Weltgesundheitsorganisation mahnte die Europäer zu mehr Investitionen in den Hitzeschutz. Europa ist laut dem EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus der Kontinent, der sich am schnellsten erwärmt.

    Aus dem Deutschlandfunk-Programm

    Höchste Alarmbereitschaft: Frankreich sucht Umgang mit der Hitzewelle
    Diese Nachricht wurde am 24.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.