Peru
Wetterbehörde erklärt Alarmzustand wegen "Küsten-El-Niño"

In Peru hat die nationale Wetterbehörde wegen des bevorstehenden Phänomens Küsten-El-Niño für die kommenden Monate den Alarmzustand ausgerufen. Die Behörde rechnet nach eigenen Angaben mit mäßigen bis starken Regenfällen und überdurchschnittlichen Lufttemperaturen an der Nordküste.

    Das Bild zeigt ein von Trümmern und Schlamm zerstörtes Auto nahe der peruanischen Hauptstadt Lima. (Archivbild)
    Das Wetterphänomen "Küsten-El-Niño" sorgt in Staaten wie Peru immer wieder für Erdrutsche und Schlammlawinen. (Archivbild) (picture alliance / Photoshot)
    Dort betragen die Werte üblicherweise mehr als 30 Grad. Der Küsten-El-Niño, der Peru zuletzt im Jahr 2023 getroffen hatte, geht häufig mit Erdrutschen, Überschwemmungen, Starkregen oder auch Dürre einher. Der Alarmzustand beinhaltet eine verstärkte Überwachung von Naturereignissen sowie die Vorbereitung von Schutzmaßnahmen.
    Der Küsten-El-Niño ist eine regional begrenzte Ausprägung des globalen Wetterphänomens El Niño. El Niño tritt durchschnittlich alle zwei bis sieben Jahr auf und sorgt nicht nur für eine Erwärmung der Meeresoberfläche im südlichen Pazifik, sondern auch für einen kurzfristigen Anstieg der globalen Temperaturen und eine Zunahme von Wetterextremen.
    Diese Nachricht wurde am 15.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.