Klima
Wetterdienst meldet zweitwärmsten Sommer seit Aufzeichnungsbeginn

Nach einer vorläufigen Auswertung des Deutschen Wetterdienstes ist der diesjährige Sommer der zweitwärmste seit Aufzeichnungsbeginn gewesen.

    Eine Frau geht mit Rollator über den Rudolfplatz in Köln. Da hinter ihr Wasserschläuche für Abkühlung sorgen, ist sie nur als Silhouette zu erkennen.
    Es war viel zu warm und zu trocken in diesem Sommer. (imago / Jochen Tack)
    Das voraussichtliche Temperaturmittel lag demnach bei 19,6 Grad. Nur im Jahr 2003 sei es mit 19,7 Grad wärmer gewesen. Für Baden-Württemberg, das Saarland und Rheinland-Pfalz etwa war dieser Sommer wohl der wärmste, der jemals offiziell gemessen wurde.
    Der Deutsche Wetterdienst verwies darauf, dass die vergangenen Monate beonders durch Extremereignisse wie die Hitzewelle Ende Juni aufgefallen seien.
    Diese brachte etwa deutlich über 40 Grad am Tag und sogenannte tropische Nächte, in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad fiel. Einer Studie des Dienstes zufolge wäre eine solche Hitzewelle ohne den Klimawandel statistisch unmöglich gewesen. Das Robert Koch-Institut verzeichnete bis Mitte August mehr als 15.500 Hitze-Tote. Auch diese Zahl ist laut RKI deutlich höher als in den vergangenen zehn Jahren.
    Diese Nachricht wurde am 01.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.