Weltweite Nothilfe
WHO bittet um zusätzliche Milliarde

Die Weltgesundheitsorganisation hat einen zusätzlichen Finanzbedarf von rund einer Milliarde Dollar angemeldet.

    Eine Krankenschwester in Schutzkleidung wäscht ihre Hände an einem Wassercontainer neben improvisierten Krankenzelten.
    Die WHO bittet um zusätzliche Hilfsgelder. (picture alliance / Xinhua News Agency / World Health Organization)
    Sie rief ihre Mitgliedsstaaten zur entsprechenden Spenden auf. Nötig sei das Geld etwa für gesundheitliche Notlagen, Krankheitsausbrüche oder die Behandlung von Unterernährung. Der Exekutivdirektor des WHO-Nothilfe-Programms, Ihekweazu, sagte in Genf, weltweit lebten rund 250.000 Menschen in humanitären Krisen ohne Sicherheit, Dach über dem Kopf oder Zugang zu ärztlicher Versorgung. Wegen knapper Finanzmittel konzentriere man sich derzeit nur auf den dringendsten Bedarf - darunter etwa im Gazastreifen, Nahen Osten und Sudan sowie in der Ukraine, der Demokratischen Republik Kongo, Haiti und Myanmar.
    Deutschland gehörte nach Angaben der WHO im vergangenen Jahr mit weiteren Industrieländern zu den größten Geldgebern der Organisation.
    Diese Nachricht wurde am 03.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.