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Covid 19
WHO: Pandemie vernichtete mehr als 300 Millionen Lebensjahre

Durch die Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 sind nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation mehr als 300 Millionen Lebensjahre verloren gegangen.

19.05.2023
    Logo und Schriftzug der World Health Organization (Weltgesundheitsorganisation)
    Nach Berechnungen der WHO sind durch Covid-19-Infektionen mehr als 300 Millionen Lebensjahre vernichtet worden. (picture alliance / Zoonar / Maksym Yemelyanov)
    Diese Schätzung mache das wahre Ausmaß der Pandemie deutlich, heißt es im statistischen Jahrbuch der WHO, das in Genf veröffentlicht wurde. Die UNO-Organisation führt allein in den Jahren 2020 und 2021 insgesamt knapp 15 Millionen Todesfälle auf das Coronavirus zurück. Durchschnittlich sei dadurch jedes Mal ein Leben um etwa 22 Jahre verkürzt worden. Die Pandemie wirkte sich laut der WHO-Statistik auch negativ auf den globalen Kampf gegen übertragbare Krankheiten aus, weil Impf- und Gesundheitsdienstleistungen zeitweise nicht mehr angeboten wurden. Dadurch seien Impfungen gegen Masern, Tetanus und andere Krankheiten zurückgegangen, während Malaria und Tuberkulose häufiger aufgetreten seien.
    Diese Nachricht wurde am 19.05.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.