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Gesundheitsversorgung
WHO ruft zum sofortigen Schutz von Zivilisten im Westjordanland auf

Die Weltgesundheitsorganisation hat zum sofortigen Schutz von Zivilisten und der Gesundheitsversorgung im Westjordanland aufgerufen. Die Organisation beklagt eine zunehmend verschärfte humanitäre Krise in dem Gebiet. Viele Notfalleinrichtungen seien überlastet.

    Blick über die zweitgrößte Stadt im Westjordanland, Nablus, im März 2024.
    Die humanitäre Lage ist nach WHO-Angaben auch im Westjordanland kritisch. (picture alliance / CTK / Pavel Nemecek)
    Die WHO warf der israelischen Armee Angriffe auf Einrichtungen der Gesundheitsversorgung sowie die Festnahme von Mitarbeitern und Patienten vor. Außerdem werde das besetzte Gebiet zunehmend abgeriegelt. Israels Militär geht seit dem Terrorangriff der Hamas auch verstärkt im Westjordanland vor.
    Im Gazastreifen ist die Versorgung über den provisorischen Pier vor der Küste unterbrochen. Die schwimmende Plattform musste nach Angaben des US-Militärs wegen des rauen Seewetters aus Sicherheitsgründen vor die israelische Küste geschleppt werden. Der Pier solle zurückgebracht werden, sobald es die Wetterbedingungen zuließen.
    Diese Nachricht wurde am 15.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.