Soziale Medien
Wieder viel Hass gegen Olympia-Sportler - DOSB setzt KI zur Strafverfolgung ein

Nach Angaben des Deutschen Olympischen Sportbunds gibt es bei den Winterspielen erneut zahlreiche Hass-Kommentare gegen Sportler.

    Olympische Ringe vor einem Bergpanaorama.
    Die Olympischen Ringe im italienischen Cortina d'Ampezzo, neben Mailand Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2026. (picture alliance / Visually / Blanca Saenz de Castillo)
    Staatsanwaltschaften hätten bereits Ermittlungen aufgenommen, teilte der DOSB mit. Der Verband setzt Künstliche Intelligenz ein, um Beleidigungen und Drohungen in Echtzeit zu erkennen. Das System analysiert den Angaben zufolge bis zu 30 Sprachen. Mehr als 1.300 Zuschriften und Kommentare seien bereits herausgefiltert worden. Wie schon bei früheren Sportwettbewerben werden Athleten über Soziale Medien wegen vermeintlicher sportlicher Misserfolge angefeindet. Hinzu kommen Diskriminierungen von Frauen und Minderheiten. DOSB-Präsident Weikert betonte, wer für Deutschland antrete, verdiene größtmöglichen Schutz.
    Hass-Kommentare während der Olympischen Spiele sind ein internationales Problem. Zuletzt hatte es vor allem Hetze gegen US-Sportler gegeben, die sich kritisch über Präsident Trump und dessen Regierung geäußert hatten.
    Diese Nachricht wurde am 16.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.