
Ihnen wurde zur Last gelegt, an bewaffneten Aufständen in der Stadt Schahrud im Nordosten des Landes beteiligt gewesen zu sein, berichteten regierungsnahe iranische Medien.
Die Demonstrationen waren Ende Dezember angesichts der Wirtschaftskrise im Land ausgebrochen und entwickelten sich zu Massenprotesten gegen die autoritäre Führung. Der Staat ließ sie gewaltsam niederschlagen; tausende Demonstranten wurden getötet.
Menschenrechtsgruppen kritisieren seit Jahren die rigorose Anwendung der Todesstrafe im Iran. Amnesty International zufolge wurden im vergangenen Jahr über 2.000 Menschen hingerichtet.
Diese Nachricht wurde am 16.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
