Milliardenkosten
Wiedereröffnung von Oper und Schauspielhaus in Köln nach 14 Jahren Bauzeit

In Köln werden nach vierzehn Jahren Sanierung das Opernhaus und das Schauspielhaus wiedereröffnet. Der Bau und der Interimsbetrieb kosteten insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro.

    Das Operngebäude in Köln am Offenbachplatz. Container stehen während der Sanierungsphase vor dem Haupteingang.
    Die Sanierung des Opernhauses in Köln (Archiv) (picture alliance / Goldmann / Goldmann)
    Ursprünglich war das Ende der Bauarbeiten für 2015 geplant gewesen. Technische Anforderungen und etwa der Brandschutz hatten die Modernisierung nach Angaben der Stadt Köln immer wieder verzögert.
    Das Opernhaus wurde 1957 eröffnet, das Schauspielhaus 1962. Seit Beginn der Sanierung der Gebäude im Kölner Stadtzentrum im Jahr 2012 fand der Spielbetrieb an Ausweichquartieren statt.

    Feier und Festakt geplant

    Zur Eröffnung gibt es ein Fest mit Musik- und Tanzvorführungen sowie mit Touren durch die Spielstätten. Auch ein Konzert mit dem Ensemble der Oper Köln, dem Gürzenich-Orchester und der Kölner Band Kasalla ist vorgesehen.
    Nach einem Festakt in der kommenden Woche gehen die Spielstätten in den regulären Betrieb. Die erste Premiere im Opernhaus ist die Komödie "Der Rosenkavalier".

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    Diese Nachricht wurde am 19.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.