
Deutsche Fahnenträger beim Einzug der Nationen sind der Eishockey-Spieler Leon Draisaitl und die Skispringerin Katharina Schmid. Geplant sind unter anderem Auftritte von Mariah Carey, Andrea Bocelli und Cecilia Bartoli. Als Gäste werden mehr als 50 Staats- und Regierungschefs erwartet, für Deutschland will Bundespräsident Steinmeier dabei sein. Die Spiele enden am 22. Februar.
DOSB-Vorsitzender Fricke: Kompromiss im Sinne der Nachhaltigkeit
Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes, Fricke, hält das Konzept der Winterspiele in Italien trotz der Kritik weiter Wege für die Athletinnen und Athleten für tragfähig. Man habe zum größten Teil auf Nachhaltigkeit gesetzt und bestehende Sportanlagen genutzt und bestenfalls ausgebaut, sagte Fricke im Deutschlandfunk. Die Organisatoren hätten größtenteils davon abgesehen, neue Bauten "in die Alpen zu zimmern". Natürlich handele es sich bei jedem Vorgehen immer auch um einen Kompromiss.
Fricke geht zudem davon aus, dass Deutschland gut bei den verschiedenen Wettbewerben abschneiden werde. Man lege hierzulande viel Wert auf die Sportförderung in der Breite. Eine gute Ausbildung sei wichtig. Diesem Ansatz trage auch das neue Sportfördergesetz der Bundesregierung Rechnung, wobei darauf geachtet werden müsse, dass zwischen Sport und Politik ein Gleichgewicht herrsche, erklärte Fricke.
Erste Entscheidungen am Samstag
In mehreren Sportarten haben die ersten Wettkämpfe bereits begonnen. Die ersten Medaillen werden am Samstag vergeben, den Auftakt macht planmäßig die Abfahrt der Herren in Borneo.
Diese Nachricht wurde am 06.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
