Vor Parteitag im Februar
Wirtschafts- und Sozialflügel der CDU entschärfen Antrag zur Abschwächung von Klimazielen nach parteiinterner Kritik

Der Wirtschafts- und der Sozialflügel der CDU haben einen Antrag zur Klimapolitik nach parteiinterner Kritik abgeschwächt.

    Das Konrad-Adenauer-Haus in Berlin mit dem Schriftzug CDU hinter der Glasfassade.
    Vor dem CDU-Parteitag im Februar wird intern über einen Antrag zur klimapolitischen Ausrichtung gestritten. (picture alliance / Fotostand / Reuhl)
    Die überarbeitete Fassung liegt dem Deutschlandfunk vor. Die Mittelstandsunion und die Arbeitnehmervereinigung CDA hatten in der ursprünglichen Version gefordert, den Begriff "Klimaneutralität" neu zu definieren sowie Ziele zur Reduktion von Treibhausgasen abzuschwächen. Begründet wurde dies mit einer Stärkung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit.
    Nach parteiinterner Kritik wurde der Antrag neu ausgearbeitet und die umstrittenen Forderungen gestrichen. In der neuen Fassung wird betont, dass man Wirtschaft, Klimaschutz und sozialen Ausgleich nicht als Gegensätze verstehe. Weiterhin wird in dem Antrag auf große wirtschaftliche Herausforderungen durch die geopolitische Lage hingewiesen und eine Debatte über den künftigen Kurs angemahnt.
    Über den Antrag soll auf dem CDU-Parteitag am 20. Februar in Stuttgart abgestimmt werden.
    Diese Nachricht wurde am 27.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.