
Er sagte in Berlin, dass es um Kraftwerke gehe, die aktuell in der Reserve sind und eigentlich nur bei Knappheiten einspringen sollen. Sie zur Preissenkung hochzufahren sei aber aus fachlichen, ökonomischen und auch europarechtlichen Gründen nicht ganz einfach. Es handle sich um relativ alte und ineffiziente Anlagen. Außerdem sei unklar, ob man damit überhaupt einen positiven Einfluss auf die Strompreise erzielen könne.
Unionsfraktionsvize Müller hatte in der "Wirtschaftswoche" vorgeschlagen, angesichts der hohen Gaspreise die deutschen Kohlekraftwerke stärker zu nutzen. Bei der SPD stieß er damit auf Ablehnung. Regierungssprecher Kornelius erklärte zur Nutzung der Reservekraftwerke, die Frage stelle sich momentan nicht.
Diese Nachricht wurde am 01.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
