
Wegen hoher Energiekosten und sich wandelnder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen stünden Unternehmen in Deutschland "unter erheblichem Druck". In dieser Lage entscheide die Ausgestaltung sozial- und wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen darüber, ob Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben und Arbeitsplätze erhalten werden könnten. Unter anderem wird gefordert, die Beitragsbelastung in der Sozialversicherung nachhaltig zu reduzieren. Diese liege mit über 42 Prozent derzeit auf einem Höchststand.
Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem die Konzerne Audi, BMW, ZF, Mercedes-Benz, Porsche, Siemens und Eberspächer. Auch die Verbandsspitzen der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeber sowie ihres baden-württembergischen Pendant Südwestmetall haben sich angeschlossen. Empfänger des Schreibens sind neben Bundeskanzler Merz auch Arbeitsministerin Bas, Wirtschaftsministerin Reiche sowie die Fraktionsvorsitzenden der Regierungsparteien.
Diese Nachricht wurde am 21.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
