
Das Mitglied im Wirtschafts-Sachverständigenrates sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, das Problem sei, dass die Bundesrepublik aktuell vom Marktpreis abhängig sei, der in Krisen massiv nach oben gehen könne. Um sich künftig resilienter aufzustellen plädiere sie dafür, die Belieferung mit Gas auf längerfristige Verträge umzustellen und auch die Kontrakte selbst zu diversifizieren. Die aktuell niedrigen Füllstände schüren die Sorgen um die Versorgungssicherheit im Winter und die weitere Preisentwicklung für die Endkunden.
Derzeit sind die deutschen Gasspeicher im Schnitt erst zu knapp 52 Prozent gefüllt, obwohl es bis November etwa 70 Prozent sein müssten.
Diese Nachricht wurde am 29.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
