
Geschäftsführerin Bösing sagte der "Rheinischen Post", wer auf der Straße lebe, trage das höchste Risiko bei extremen Temperaturen. Ohne Zugang zu Wasser, Schatten oder kühlen Räumen seien wohnungslose Menschen der Hitze schutzlos ausgeliefert. Viele Obdachlose litten zudem unter Vorerkrankungen, die durch die Temperaturen weiter verschärft würden. Hitzeschutz müsse eine verbindliche Pflichtaufgabe von Staat und Kommunen werden, sagte Bösing. Auch der Sozialverband Deutschland forderte Maßnahmen der Politik. Besonders gefährdete Menschen bräuchten verlässlichen Schutz, sagte Verbandschefin Engelmeier.
Allein im Zusammenhang mit der Hitzewelle Ende Juni sind nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts rund 9.600 Menschen gestorben.
Diese Nachricht wurde am 07.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
