
Geschäftsführerin Bösing sagte der "Rheinischen Post", wer auf der Straße lebe, trage das höchste Risiko bei extremen Temperaturen. Ohne Zugang zu Wasser, Schatten oder kühlen Räumen seien wohnungslose Menschen der Hitze schutzlos ausgeliefert. Viele Obdachlose litten zudem unter Vorerkrankungen, die durch die Temperaturen weiter verschärft würden. Hitzeschutz müsse eine verbindliche Pflichtaufgabe von Staat und Kommunen werden, sagte Bösing. Ähnlich äußerte sich der Sozialverband Deutschland und forderte flächendeckende Hitze-Aktionspläne. Besonders gefährdete Menschen brauchten verlässlichen Schutz, sagte Verbandschefin Engelmeier.
Zuletzt war die Zahl hitzebedingter Todesfälle laut dem Robert Koch-Institut angestiegen.
Diese Nachricht wurde am 07.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
