
In Wolfsburg erhielt Amtsinhaber Weilmann (CDU) 50,1 Prozent der Stimmen. Auf Platz zwei landete der SPD-Kandidat Schneider mit 15,5 Prozent vor dem AfD-Politiker Schick mit 14,1 Prozent. Weil Weilmann die absolute Mehrheit geholt hat, ist in Wolfsburg keine Stichwahl mehr notwendig.
In der Landeshauptstadt Hannover deutet sich an, dass es in zwei Wochen zu einer Stichwahl kommen wird. Nach Auszählung fast aller Stimmen lag der amtierende Oberbürgermeister Onay von den Grünen zwar deutlich vor seinem Herausforderer, dem SPD-Politiker von der Ohe, kam jedoch nicht auf eine absolute Mehrheit.
Rund 6,3 Millionen Menschen waren aufgerufen, in den Landkreisen, Städten und Gemeinden ihre Kommunalvertretungen zu wählen, außerdem wurden Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte gewählt.
Stimmungstest für Land und Bund
Die Kommunalwahl gilt nicht nur als ein Stimmungstest im von Rot-Grün regierten Niedersachsen vor der nächsten Landtagswahl. Eine Woche nach dem AfD-Erfolg bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und eine Woche vor den nächsten Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin sind die Kommunalwahlen zudem ein Gradmesser, wie die AfD derzeit in einem westdeutschen Flächenland abschneidet. Bei den Kommunalwahlen 2021 in Niedersachsen hatte die AfD auf Kreisebene 4,6 Prozent erreicht. Ein vorläufiges Landesergebnis wird voraussichtlich erst morgen früh vorliegen.
Diese Nachricht wurde am 13.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
