Wasserknappheit 
"World Water Week" sucht Antworten auf Dürre und Hitze

In der schwedischen Hauptstadt Stockholm beraten Experten, Regierungsvertreter und Aktivisten über die globale Wasserpolitik.

    Trockenes Flussbett mit Spuren von Wellen auf dem Sand
    Über Monate hat es auch in Deutschland zu wenig geregnet, Böden sind trocken, Grundwasserstände sind unter dem üblichen Niveau. (Archivbild) (imago / Wolfilser / IMAGO)
    Es geht ihnen darum, Mittel und Wege für eine gerechte und sichere Verteilung in der Zukunft zu finden. Die sogenannte Wasserwoche ist seit langem eine der führenden globalen Konferenzen zu dem Thema. Tausende Teilnehmer aus rund 180 Ländern werden erwartet. Organisiert wird sie vom Stockholm International Water Institute (SIWI).
    Laut dem Alfred-Wegener-Institut droht fast ein Drittel der Weltbevölkerung, bis zum Ende des Jahrhunderts häufigeren und schwereren Hitze-Dürre-Bedingungen ausgesetzt zu sein. Neben Wasserknappheit verursachten sie eine weniger produktive Landwirtschaft und Industrie sowie eine erhöhte Sterblichkeit bei Mensch und Tier. Ärmere Länder sind demnach einem unverhältnismäßig hohen Risiko solcher Extremsituationen ausgesetzt.
    Diese Nachricht wurde am 24.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.