Duisburg
Wüst erleichtert über vereinbarte Lösung für Stahlhersteller HKM

Die Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, Wüst und Lies, haben sich erleichtert über die Verständigung auf den Erhalt des Duisburger Stahlherstellers HKM geäußert.

    Fassade des Hüttenwerks Krupp Mannesmann in Duisburg. Vorne ein Schild mit "HKM" und dem Slogan "Stahl, das sind wir". Im Hintergrund ein brauner Schornstein.
    HKM in Duisburg gehört mit rund 3.000 Beschäftigten zu den führenden Herstellern von Rohstahl in Deutschland. (picture alliance / Rupert Oberhäuser)
    Bei allen schmerzhaften Folgen könne es eine verantwortungsvolle Lösung sein,erklärte Wüst. Die Beschäftigten, die beteiligten Unternehmen und der Industriestandort Duisburg müssten jetzt schnell endgültige Klarheit bekommen, mahnte der CDU-Politiker. Lies sprach von einem wichtigen Schritt. Zur Wahrheit gehöre aber auch, dass der Erhalt des Standortes mit einem Stellenabbau verbunden sei, fügte der SPD-Politiker hinzu.
    Die HKM-Gesellschafter Thyssenkrupp Steel und die niedersächsische Salzgitter AG hatten sich gestern geeinigt. Thyssenkrupp-Konzern stößt seinen 50 Prozent Anteil an HKM ab. Die Salzgitter AG will ihn übernehmen, sie hält bereits 30 Prozent. Dem französischen Unternehmen Vallourec gehören 20 Prozent. Dessen Zustimmung zu der Vereinbarung steht noch aus.
    Diese Nachricht wurde am 07.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.