Medienbericht
Zahl der Asylanträge in Deutschland gesunken

Die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist nach Zeitungsangaben ‌im ersten ⁠Halbjahr gesunken.

    Außenansicht des BAMF an der Ecke Bundesallee und Badensche Strasse in Berlin-Wilmersdorf.
    Die Berliner Aussenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge BAMF. (Imago / Olaf Schülke )
    ⁠Zwischen Januar und Juni seien rund 51.000 Anträge gestellt worden, das seien 27 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, berichtet die "Welt am Sonntag". Das Blatt beruft sich auf ein vertrauliches Dokument der EU-Kommission. Damit belege die Bundesrepublik ⁠im europäischen ⁠Vergleich nur noch ⁠den vierten Platz, heißt es weiter. In der gesamten Europäischen ⁠Union sowie in Norwegen und ⁠der Schweiz sank die Zahl ‌der Schutzsuchenden demnach um 19,3 Prozent auf unter 322.000.
    Spitzenreiter bei den Asylanträgen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres war Frankreich, gefolgt von Italien und Spanien. Die wenigsten Anträge verzeichneten Ungarn, die Slowakei und Litauen. Die meisten Asylbewerber in Deutschland stammten aus Afghanistan, der Türkei und Syrien.
    Diese Nachricht wurde am 04.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.