Nach Sturzflut
Zahl der bestätigten Todesopfer in Nepal und Tibet steigt auf 273 - Suche nach Vermissten dauert an

Nach der Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet ist die Zahl der bestätigten Todesopfer noch einmal deutlich gestiegen.

    Nepal, Devighat: Massive Schäden sind an Gebäuden nach Sturzfluten zu sehen.
    Sturzflut an Grenze zwischen China und Nepal (Niranjan Shrestha / AP / dpa)
    Allein in Nepal wurden nach Polizeiangaben bislang 270 Leichen geborgen. Auf der tibetischen Seite meldeten chinesische Staatsmedien bislang mindestens drei Tote. Nach mehr als 1.300 Vermissten wird weiter gesucht. Bei etwa der Hälfte der Vermissten soll es sich um Touristen handeln. Laut der nepalesischen Tourismusbehörde gehören dazu auch mindestens acht Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft. Das Auswärtige Amt bestätigte das bislang nicht.
    Die Sturzflut hatte mehrere Ortschaften, Straßen und Brücken zerstört. Auslöser war offenbar eine Gletscherlawine. Betroffen war ein Gebiet, in dem sich viele Himalaya-Touristen aufhielten.
    Diese Nachricht wurde am 27.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.