Sturzflut
Zahl der bestätigten Toten in Nepal und China bei mehr als 900 - Tausende werden vermisst

In Nepal ist die Zahl der geborgenen Todesopfer nach der Sturzflut auf über 900 angestiegen.

    Luftaufnahme einer Ortschaft in Nepal, die von einer schlammigen Sturzflut überschwemmt wurde. Zahlreiche Häuser sind schwer beschädigt oder fortgerissen.
    Die Sturzflut in Nepal kostete bisher über 900 Menschen das Leben. (imago / SOPA Images / Skanda Gautam)
    Das teilte die Katastrophenschutzbehörde mit. Mehr als 4.200 Menschen werden vermisst. Die Zahl der Toten im benachbarten China wird mit mindestens 16 angegeben. Dort sind mehr als 540 Personen als vermisst registriert, darunter auch Deutsche. Viele Tote wurden nach nepalesischen Angaben im Süden des Landes und damit Dutzende Kilometer entfernt von den eigentlichen Katastrophengebieten gefunden. In den betroffenen Regionen sind weiterhin tausende Helfer im Einsatz.
    Ursache der verheerenden Flut war nach Angaben von Wissenschaftlern offenbar ein Gletscherabbruch hoch im Himalaya. Dieser war so heftig, dass er als Erbeben der Stärke 5,2 registriert wurde.

    Weiterführende Informationen

    Nepal nach der Sturzflut – Kinder allein nach der Flut
    Diese Nachricht wurde am 31.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.