Asien
Zahl der bestätigten Toten nach Springflut in Nepal und Tibet steigt weiter - Warnung vor Dammbruch

Nach der verheerenden Sturzflut im ‌Grenzgebiet zwischen Nepal und der ⁠chinesischen autonomen Region Tibet steigt die Zahl der bestätigten Toten.

    Nepalesische Polizisten beobachten am Donnerstag, wie Bagger die Trümmer der Sturzflut im nepalesischen Distrikt Nuwakot beseitigen.
    Die Zahl der Toten nach der Sturzflut ist gestiegen. (picture alliance / AP Photo / Niranjan Shrestha)
    Wie die Polizei in Nepal mitteilte, wurden bisher 359 Leichen geborgen. Mindestens 1.300 Menschen gelten als vermisst, darunter zahlreiche Ausländer. Acht von ihnen sollen laut unbestätigten Berichten Deutsche sein. Mehr als 5.000 Rettungskräfte von Armee und Polizei sind im Einsatz. Auch die internationale Hilfe ist angelaufen. Viele Orte sind nur schwer zu erreichen, weil Straßen und Brücken durch die Schlamm- und Wassermassen zerstört wurden.
    Auslöser der Sturzflut war nach Einschätzung von Experten ein Eisbrocken, der sich von einem Gletscher löste und in einen Fluss stürzte. Die Behörden in China warnten heute vor weiteren Fluten und einem möglichen Dammbruch. Anwohner und Rettungskräfte wurden aufgerufen, sich von den Ufern fernzuhalten.
    Diese Nachricht wurde am 27.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.