Asien
Zahl der bestätigten Toten nach Springflut steigt weiter

Nach der verheerenden Sturzflut im ‌Grenzgebiet zwischen Nepal und der ⁠chinesischen autonomen Region Tibet wird nach den Vermissten gesucht.

    Nepalesische Polizisten beobachten am Donnerstag, wie Bagger die Trümmer der Sturzflut im nepalesischen Distrikt Nuwakot beseitigen.
    Die Zahl der Toten nach der Sturzflut ist gestiegen. (picture alliance / AP Photo / Niranjan Shrestha)
    Mehr als 1.300 Menschen werden vermisst, wie die Behörden mitteilten. Die Zahl der Toten stieg nach jüngsten Angaben der Polizei auf mindestens 353. Auf der tibetischen Seite meldeten chinesische Staatsmedien mindestens drei Tote.
    Viele Leichen wurden in die Ebene gespült und werden von dort geborgen. Mehr als 5.000 Rettungskräfte von Armee und Polizei sind im Einsatz. Auch die internationale Hilfe ist angelaufen.
    Unter den Vermissten sind auch etwa 650 Ausländer. Acht von ihnen sollen laut unbestätigten Berichten Deutsche sein.
    Diese Nachricht wurde am 27.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.