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Zahl der Ebola-Toten in DR Kongo auf 277 gestiegen

Über einen Monat nach dem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der Todesopfer auf ⁠277 gestiegen.

    Mehrere Menschen stehen um eine Person in einem Ganzkörperschutzanzug, einige von ihnen tragen Atemschutzmasken.
    Die Zahl der bestätigten Ebola-Fälle in der Demokratischen Republick Kongo ist erneut gestiegen. (XinHua / dpa)
    Wie die Behörden des zentralafrikanischen Landes mitteilten, wurden mittlerweile 1.094 Infektionsfälle bestätigt. Demnach liegt die Sterblichkeitsrate bei nunmehr etwa 25 Prozent. Besonders drei Provinzen im Osten des Landes sind von dem Ausbruch betroffen. Für den aktuell grassierenden "Bundibugyo"-Typ des Virus gibt es derzeit weder einen Impfstoff noch eine zugelassene Therapie. Das von dem Erreger ausgelöste Ebola-Fieber ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Übertragen wird es durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten.
    Experten ⁠zufolge ⁠zirkulierte das Bundibugyo-Virus monatelang ⁠unbemerkt, bevor am 15. Mai offiziell der Ausbruch erklärt ⁠wurde.
    Diese Nachricht wurde am 24.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.