
Wie die Behörden des zentralafrikanischen Landes mitteilten, wurden mittlerweile 1.094 Infektionsfälle bestätigt. Demnach liegt die Sterblichkeitsrate bei nunmehr etwa 25 Prozent. Besonders drei Provinzen im Osten des Landes sind von dem Ausbruch betroffen. Für den aktuell grassierenden "Bundibugyo"-Typ des Virus gibt es derzeit weder einen Impfstoff noch eine zugelassene Therapie. Das von dem Erreger ausgelöste Ebola-Fieber ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Übertragen wird es durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten.
Experten zufolge zirkulierte das Bundibugyo-Virus monatelang unbemerkt, bevor am 15. Mai offiziell der Ausbruch erklärt wurde.
Diese Nachricht wurde am 24.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
