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Zahl der Ebola-Toten in DR Kongo auf 377 gestiegen

Über einen Monat nach dem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der Todesopfer auf ⁠377 gestiegen.

    Mehrere Menschen stehen um eine Person in einem Ganzkörperschutzanzug, einige von ihnen tragen Atemschutzmasken.
    Die Zahl der bestätigten Ebola-Fälle in der Demokratischen Republick Kongo ist erneut gestiegen. (XinHua / dpa)
    Wie die Behörden des zentralafrikanischen Landes mitteilten, wurden mittlerweile über 3.000 Infektionsfälle bestätigt. Besonders drei Provinzen im Osten des Landes sind von dem Ausbruch betroffen. Für den aktuell grassierenden "Bundibugyo"-Typ des Virus gibt es derzeit weder einen Impfstoff noch eine zugelassene Therapie. Das von dem Erreger ausgelöste Ebola-Fieber ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Übertragen wird es durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten.
    Experten ⁠zufolge ⁠zirkulierte das Bundibugyo-Virus monatelang ⁠unbemerkt, bevor am 15. Mai offiziell der Ausbruch erklärt ⁠wurde. Die Demokratische Republik Kongo hat bereits mehrere Ebola-Ausbrüche erlebt.
    Diese Nachricht wurde am 30.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.