Frontex-Bilanz
Zahl der irregulären EU-Grenzübertritte sinkt deutlich

Die EU-Behörde Frontex hat in den ersten acht Monaten des Jahres mehr als ein Drittel weniger illegale Grenzübertritte an den Außengrenzen Europas gezählt.

    Unzählige Migranten stehen Schlage, um an Grundnahrungsmittel zu gelangen, die das Rote Kreuz und die Organisation Sur Sur in Ceuta (Spanien) verteilen.
    Ansturm auf die spanische Exklave Ceuta (Archivbild) (picture alliance/abaca/Europa Press)
    Rund 75.000 unerlaubte Einreisen bedeuteten einen Rückgang von 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, teilte die EU-Grenzschutzagentur in Warschau mit. Der Rückgang auf fast allen wichtigen Migrationsrouten sei auf die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Partnerländern und auf Präventivmaßnahmen in den wichtigsten Herkunftsländern der Migranten zurückzuführen, so Frontex. 
    EU-Migrationskommissar Brunner erklärte, die europäische Migrationswende zeige Wirkung. Seit 14 Monaten gingen die illegalen Grenzübertritte konstant zurück. Die EU müsse die Außengrenzen weiter stärken.
    Diese Nachricht wurde am 10.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.