
Das venezolanische Informationsministerium teilte mit, dass inzwischen 2.954 Leichen geborgen worden seien. Die Suche nach Überlebenden dauere an. Allerdings werden tausende Menschen noch vermisst.
Unterdessen wurde Kritik an der Übergangsregierung von Präsidentin Rodriguez laut. Überlebende und Hilfsorganisationen warfen den Behörden fehlende Katastrophenvorsorge vor. Unter anderem fehle schweres Gerät zur Trümmerbeseitigung, weshalb die Rettungsarbeiten maßgeblich von Zivilisten und ausländischen Helfern getragen würden, hieß es. Hunderte internationale Rettungskräfte sind aktuell in Venezuela im Einsatz, auch aus Deutschland.
Diese Nachricht wurde am 05.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
