Sturzflut
Zahl der Toten in Nepal steigt auf 95 - Zahlreiche Menschen vermisst

Nach der Sturzflut in Nepal ist die Zahl der Toten auf mindestens 95 gestiegen. Das teilte die örtliche Polizei mit. Etwa 400 Menschen gelten als vermisst, darunter auch zahlreiche Touristen, unter anderem aus Deutschland, den USA und Spanien.

    Häuser sind von der Schlammlawine schwer beschädigt, auf der Straße fließt der Schlamm noch ab.
    In Nepal, nahe der Grenze zu Tibet, hat es durch eine Schlammlawine viele Tote gegeben. (AFP / PRAKASH MATHEMA)
    Behördenangaben zufolge war der Fluss Bhotekoshi nahe der Grenze zu Tibet über die Ufer getreten und hatte zahlreiche Häuser mit sich gerissen. Auch Straßen und Brücken sowie Kraftwerke wurden beschädigt. Nepals Regierung setzte die Armee und Sicherheitskräfte für die Rettungsarbeiten ein. Als Ursache für die Sturzflut wird ein Erdrutsch in einem Gletschersee vermutet.
    Auch aus der autonomen Region Tibet werden Opfer und Vermisste gemeldet. In zwei Bundesstaaten Indiens wurde eine Hochwasserwarnung ausgerufen.
    Diese Nachricht wurde am 26.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.