
Eine Tourismusorganisation berief sich dabei auf vorläufige Zahlen von Reise- und Trekkingagenturen, die Touren durch die betroffene Region organisieren. Der Großteil der Vermissten stammt demnach aus dem Nachbarland Indien.
Das Auswärtige Amt erklärte auf Anfrage, dass die deutsche Botschaft in Kathmandu mit den lokalen Behörden in engem Kontakt stehe. "Zum jetzigen Zeitpunkt hat das Auswärtige Amt keine Kenntnis von deutschen Staatsangehörigen unter den Betroffenen", hieß es aus Berlin weiter.
Unterstützung bei Nachbarn angefragt
Behördenangaben zufolge war der Fluss Bhotekoshi nahe der Grenze zu Tibet über die Ufer getreten und hatte zahlreiche Häuser mit sich gerissen. Auch Straßen und Brücken sowie Kraftwerke wurden beschädigt. Nepals Regierung setzte die Armee und Sicherheitskräfte für die Rettungsarbeiten ein. Indien und China wurden um Unterstützung bei den Rettungsarbeiten gebeten. Als Ursache für die Sturzflut wird ein Erdrutsch in einem Gletschersee vermutet.
Auch aus der autonomen Region Tibet werden Opfer und Vermisste gemeldet. In zwei Bundesstaaten Indiens wurde eine Hochwasserwarnung ausgerufen.
Diese Nachricht wurde am 26.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




