
Der Großteil der Leichen konnte bisher nicht identifiziert werden. China hatte zuletzt von 16 Opfern auf der tibetischen Seite berichtet. Das ganze Ausmaß der Katastrophe ist weiterhin unklar. Die Zahl der Vermissten wurde allein in Nepal mit mehr als 4.600 angegeben. Als Auslöser der Sturzflut gilt ein Abbruch großer Mengen an Gletschereis und Felsgestein im Himalaya.
Die Weltgesundheitsorganisation hatte vor Seuchengefahr in den betroffenen Gebieten gewarnt. Viele Vertriebene auf engem Raum, Überschwemmungen und stehendes Wasser erhöhten das Risiko, dass sich ansteckende Krankheiten ausbreiten.
Diese Nachricht wurde am 02.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
