Inzwischen sind es in Nepal mindestens 579 und in der angrenzenden von China annektierten Region Tibet fünf. Insgesamt werden mehr als 2.400 Menschen vermisst, etwa 1.900 in Nepal, knapp 560 in Tibet. - Die Angaben aus Nepal stammen von den Behörden, die aus Tibet von chinesischen Staatsmedien.
Unter den Vermissten sind auch hunderte ausländische Touristen. Eine vierköpfige deutsche Familie wurde heute gerettet.
Aus Furcht vor einer neuerlichen Flutwelle aus einem neu entstandenen Stausee wurden die Such- und Rettungsarbeiten heute stundenlang unterbrochen. Die Menschen wurden aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen.
Die Suche nach weiteren Überlebenden wird durch zerstörte Straßen und meterhohen Schlamm erschwert. Auf der tibetischen Seite der Grenze erreichte heute erstmals eine Gruppe von chinesischen Feuerwehrleuten das schwer getroffene Gebiet um den Grenzort Gyirong.
Diese Nachricht wurde am 28.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
