
Die Angaben aus Nepal stammen von den Behörden, die aus Tibet von chinesischen Staatsmedien. Unter den Vermissten sind auch hunderte ausländische Touristen. Eine vierköpfige deutsche Familie wurde heute gerettet.
Merz kondoliert
Er habe mit tiefer Betroffenheit von der schweren Flutkatastrophe erfahren, schrieb Merz in seinem Kondolenztelegramm an den Ministerpräsidenten von Nepal, Balendra Shah. Seine Gedanken seien bei den Opfern, ihren Familien und allen Menschen, die durch die Katastrophe ihr Zuhause verloren hätten. In dem Schreiben an Chinas Staatspräsidenten Xi Jinping drückte Merz ebenfalls seine große Bestürzung angesichts des Ausmaßes des Unglücks aus. Seine Gedanken seien in diesen schweren Stunden bei den Opfern und allen von der Katastrophe betroffenen Menschen.
Aus Furcht vor einer neuerlichen Flutwelle aus einem neu entstandenen Stausee wurden die Such- und Rettungsarbeiten am Freitag stundenlang unterbrochen. Die Suche nach weiteren Überlebenden wird durch zerstörte Straßen und meterhohen Schlamm erschwert. Auf der tibetischen Seite der Grenze erreichte heute erstmals eine Gruppe von chinesischen Feuerwehrleuten das schwer getroffene Gebiet um den Grenzort Gyirong.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm:
Diese Nachricht wurde am 29.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
