
Wie aus einer Studie des Hamburger Instituts für Finanzdienstleistungen IFF hervorgeht, waren im vergangenen Jahr rund 5,7 Millionen Erwachsene überschuldet - rund 110.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Besonders betroffen sind demnach Alleinerziehende. Die mittlere Schuldenhöhe der analysierten Fälle lag bei gut 19.000 Euro pro Person. Als häufigster Auslöser einer Überschuldung gelten gesundheitliche Probleme, es folgen Arbeitslosigkeit beziehungsweise reduzierte Erwerbsarbeit sowie gescheiterte Selbstständigkeit. Das Konsumverhalten ist laut der Studie der vierthäufigste Grund.
Das IFF erstellt den Überschuldungsreport jedes Jahr und stützt sich dafür auf Angaben von Schuldnerberatungsstellen in ganz Deutschland. Als überschuldet gelten Menschen, die nicht in der Lage sind, ihre Schulden zu bezahlen - selbst wenn sie ihren Lebensstandard senken.
Diese Nachricht wurde am 18.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
