Künstliche Intelligenz
Zahlreiche Staats- und Regierungschefs fordern verbindliche Sicherheitsregeln für Künstliche Intelligenz

Im Vorfeld der UNO-Generaldebatte in New York haben zahlreiche Staats- und Regierungschefs einen Aufruf unterzeichnet, verbindliche Sicherheitsregeln für KI-Modelle zu schaffen.

    Ilustration zu Künstlicher Intelligenz: dreidimensionale Augen im Binärcode.
    Künstliche Intelligenz könnte zu einer Bedrohung für die Menschheit werden - sagen einige der Entwickler. (imago / Ikon Images / Ian Cuming)
    Darin heißt es, künstliche Intelligenz müsse unter menschlicher Leitung, Aufsicht und Kontrolle bleiben. Unternehmen sollten unter anderem zu Tests, unabhängigen Prüfungen und transparenten Sicherheitsprotokollen verpflichtet werden. Der Aufruf wurde von 18 Staats- und Regierungschefs unterschrieben, darunter auch von Bundeskanzler Merz. Die USA und China haben die Erklärung bislang nicht unterzeichnet. Auch ein UNO-Expertengremium hat schärfere Sicherheitsregeln für Künstliche Intelligenz gefordert. Diese sollten sich an Regeln wie in der Luftfahrt oder bei Atomkraftwerken orientieren.
    Mehrere Anbieter von Künstlicher Intelligenz hatten die Politik zuvor aufgefordert, neue Regeln für die KI-Entwicklung zu erlassen. Einzelne Experten warnten, die Technologie könne aufgrund der rasanten Weiterentwicklung zu einer Bedrohung werden und sogar zur Auslöschung der Menschheit führen.
    Diese Nachricht wurde am 22.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.