Ukraine-Krieg
Zahlreiche Todesopfer bei russischem Drohnenangriff auf Munitionslager bei Kiew

Bei einem russischen Drohnenangriff nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind mindestens 37 Menschen getötet worden.

    Das Foto zeigt aufsteigenden Rauch hinter Häusern im Großraum Kiew.
    Bei russischen Angriffen auf Vororte von Kiew soll es Tote und Verletzte gegeben haben. (AFP / SERHII OKUNEV)
    Viele weitere Personen seien verletzt und mehr als 370 Menschen evakuiert worden, teilte Präsident Selenskyj mit. Die Detonation habe in ⁠dem ⁠Dorf Myla zudem erhebliche Schäden ⁠verursacht, etwa an Wohnhäusern und einem Pflegeheim. Die Drohne traf ein Lagerhaus, in dem offenbar Munition untergebracht war. Selenskyj kündigte an, die ⁠Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ⁠ziehen. Munition dürfe nicht in der Nähe von Wohnhäusern gelagert werden.
    Auch aus Odessa im Süden der Ukraine wurden russische Attacken gemeldet. Laut dem Gouverneur der Region gab es einen Toten und mehrere Verletzte.
    Bei ukrainischen Gegenangriffen in Russland in der Region Belgorod wurden nach russischen Angaben drei Menschen getötet.
    Diese Nachricht wurde am 29.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.