Ukraine-Krieg
Zahlreiche Todesopfer bei russischem Drohnenangriff auf Munitionslager bei Kiew - Selenskyj kündigt Ermittlungen an

Nach dem russischen Drohnenangriff nahe der Stadt Kiew mit mindestens 37 Toten hat der ukrainische Präsident Selenskyj Ermittlungen angekündigt.

    Das Foto zeigt aufsteigenden Rauch hinter Häusern im Großraum Kiew.
    Bei russischen Angriffen auf Vororte von Kiew soll es Tote und Verletzte gegeben haben. (AFP / SERHII OKUNEV)
    Die Drohne traf gestern Abend ein Lagerhaus, in dem offenbar Munition untergebracht war. Selenskyj sprach von einer schrecklichen Fahrlässigkeit und kündigte an, die ⁠Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ⁠ziehen. Munition dürfe nicht in der Nähe von Wohnhäusern gelagert werden. Nach Angaben der Behörden wurden durch die Detonation in Myla, einem Vorort von Kiew, mindestens 50 Wohngebäude beschädigt, darunter ein Pflegeheim. Mehr als 40 Personen wurden verletzt. Vier Menschen gelten noch als vermist.
    In der ukrainischen Hauptstadt Kiew wurde am Tag erneut Luftalarm ausgelöst. Bürgermeister Klitschko teilte mit, bei russischen Drohnenangriffen sei mindestens ein Mensch getötet worden. Es gebe acht Verletzte.
    Diese Nachricht wurde am 29.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.