Myanmar
Zahlreiche Tote bei Luftangriff auf buddhistisches Kloster

In Myanmar sind bei einem Luftangriff auf ein buddhistisches Kloster mindestens 14 Menschen getötet worden.

    rümmer liegen in einem buddhistischen Kloster in Myanmar verstreut.
    Das buddhistische Kloster in dem Dorf Swel Le Oh in der Region Sagaing. (Ko Nway Oo via AP)
    Das meldet das Online-Portal The Irrawaddy unter Berufung auf eine lokale Widerstandsorganisation sowie Bewohner der betroffenen Region Sagaing im Nordwesten des Landes. Demnach wurde das Kloster während einer mehrtägigen Meditationsveranstaltung angegriffen. Augenzeugen zufolge warf ein Militärflugzeug Bomben auf das Gelände ab.
    Die Militärführung äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall. Die Junta geht mit Luftangriffen regelmäßig gegen Widerstandsgruppen vor, trifft dabei aber häufig auch Zivilisten. Myanmar befindet sich seit dem Militärputsch von 2021 in einem bewaffneten Konflikt. Die Region Sagaing gilt als Hochburg des Widerstands gegen die Junta.
    Diese Nachricht wurde am 22.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.