Ruder-WM
Zeidler erkämpft vierten Titel, Deutschland-Achter auf Platz vier

Ruderer Oliver Zeidler hat bei den Weltmeisterschaften in Amsterdam seinen vierten WM-Titel im Männer-Einer gewonnen. Der Olympiasieger von Paris dominierte das Finale auf der Bosbaan und fuhr in 6:35,22 Minuten ins Ziel.

    Oliver Zeidler sitzt in seinem Einer-Ruderbot im Wasser und jubelt nach der Zieleinfahrt und ballt dabei seine rechte Faust.
    Ruderer Oliver Zeidler nach der Zieleinfahrt zu seinem WM-Titel (Patrick Post / AP / dpa / Patrick Post)
    Dahinter landeten der unter neutraler Flagge startende Belarusse Yauheni Zalaty (+ 3,11 Sekunden) und der Norweger Jonas Slettemark Juel (+8,81 Sekunden). Zeidler bleibt damit in dieser Saison ungeschlagen und kann nach 2019, 2022 und 2023 erneut bei einer WM über Gold jubeln. Perspektivisch will der Deutsche über die 2.000 Meter auch die Weltbestzeit von 6:30,74 Minuten angreifen, die der Neuseeländer Robbie Manson 2017 aufstellte.
    Deutschland-Achter weiter erfolglos
    Der Deutschland-Achter der Männer verpasste dagegen die erste WM-Medaille seit 2019 knapp. Das einstige Flagschiff des Deutschen Ruderverbands (DRV) kam auf Platz vier. Das Großboot um Schlagmann Frederik Breuer lag auf den ersten 500 Metern noch in der Spitzengruppe, fiel im weiteren Rennverlauf jedoch zurück. Am Ende lag das deutsche Boot nach 2.000 Metern in 5:20,71 Minuten knapp 2,5 Sekunden hinter den Medaillenrängen.
    Diese Nachricht wurde am 30.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.