
Einsatzkräfte durchsuchten Wohnungen und Geschäftsräume in zwölf Städten Nordrhein-Westfalens sowie in Saarbrücken, wie das Hauptzollamt Dortmund mitteilte. Es geht um den Vorwurf, über einen längeren Zeitraum Lohnzahlungen an Beschäftigte verschleiert zu haben. Dabei sollen sogenannte Abdeckrechnungen eingesetzt worden sein. Diese dienen nach Angaben der Ermittler dazu, fingierte Fremdleistungen als betriebliche Ausgaben zu verbuchen und so Schwarzgeld zu generieren.
Sozialversicherungsträgern und Finanzbehörden sei schätzungsweise ein Schaden in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro zugefügt worden, hieß es. Festnahmen gab es laut Hauptzollamt nicht.
Diese Nachricht wurde am 06.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
