Social-Media-Prozess
Zuckerberg bestreitet gezieltes Anlocken von Kindern durch Facebook und Instagram

In einem Prozess in den USA um das Suchtpotenzial Sozialer Medien hat Facebook-Gründer Zuckerberg den Vorwurf zurückgewiesen, seine Plattformen würden gezielt Kinder ansprechen.

    Mark Zuckerberg hält eine Augmented-Reality-Brille in den Händen auf der Meta-Connect-Konferenz.
    Facebook-Gründer Mark Zuckerberg verteidigt sein Unternehmen vor Gericht. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Godofredo A. Vásquez)
    Der Chef des Meta-Konzerns verwies auf das Mindestalter von 13 Jahren auf den Plattformen Instagram und Facebook. Vor dem Gericht in Los Angeles hatte er aber auch vorübergehende Mängel bei der Alterskontrolle eingeräumt.
    In dem Verfahren geht es um den Fall einer heute 20-Jährigen aus Kalifornien. Sie wirft den Betreibern von Online-Netzwerken vor, sie als Minderjährige abhängig gemacht und ihr dadurch schwere psychische Schäden zugefügt zu haben.
    Unter anderem in Deutschland gibt es aktuell Diskussionen um ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche. Bundeskanzler Merz sprach sich in einem Podcast für Einschränkungen aus.
    Diese Nachricht wurde am 19.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.