Bundesagentur
Zuwanderung von Arbeitskräften aus Nicht-EU-Staaten hat sich verdoppelt

Die Zuwanderung von Arbeitskräften aus Nicht-EU-Staaten nach Deutschland hat sich seit 2020 mehr als ‌verdoppelt.

    Wartende Menschen stehen vor dem Landesamt für Einwanderung in Berlin.
    Die Zahl der Erwerbsmigranten steigt. (picture alliance / photothek / Janine Schmitz)
    Wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte, waren im Juni vergangenen Jahres 420.000 ⁠Menschen mit einer entsprechenden Aufenthalts- oder Niederlassungserlaubnis sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Im Jahr 2020 seien es noch etwas mehr als 200.000 gewesen. Die Zunahme führte die Agentur auf Erleichterungen wie etwa durch das Fachkräfte-Einwanderungsgesetz ⁠zurück.
    Besonders groß war die Nachfrage im Rahmen der sogenannten Westbalkanregelung. Gut ein Viertel der Beschäftigten aus Nicht-EU-Staaten stammt aus dieser Region. Die Regelung zum Westbalkan ermöglicht einer gewissen Zahl an Staatsangehörigen aus diesen Ländern den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt, unabhängig von ihrer Qualifikation, wenn ein Arbeitsvertrag ‌vorliegt.
    Diese Nachricht wurde am 18.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.