
Wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte, waren im Juni vergangenen Jahres 420.000 Menschen mit einer entsprechenden Aufenthalts- oder Niederlassungserlaubnis sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Im Jahr 2020 seien es noch etwas mehr als 200.000 gewesen. Die Zunahme führte die Agentur auf Erleichterungen wie etwa durch das Fachkräfte-Einwanderungsgesetz zurück.
Besonders groß war die Nachfrage im Rahmen der sogenannten Westbalkanregelung. Gut ein Viertel der Beschäftigten aus Nicht-EU-Staaten stammt aus dieser Region. Die Regelung zum Westbalkan ermöglicht einer gewissen Zahl an Staatsangehörigen aus diesen Ländern den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt, unabhängig von ihrer Qualifikation, wenn ein Arbeitsvertrag vorliegt.
Diese Nachricht wurde am 18.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
