US Open
Zverev gewinnt Titel in New York

Der deutsche Tennisprofi Alexander Zverev hat erstmals die US Open gewonnen. Er ist nach Boris Becker im Jahr 1989 erst der zweite deutsche US-Open-Sieger im Männer-Einzel.

    Zu sehen ist der deutsche Tennisspieler Alexander Zverev. Er steht auf dem Platz und ballt die rechte Faust.
    Tennisprofi Zverev beim US-Open-Finale in New York. (Frank Franklin II)
    Zverev bezwang im Finale in New York den Amerikaner Ben Shelton mit 6:3, 7:6, 5:7 und 6:2. Für den Hamburger ist es nach seinem Erfolg bei den French Open bereits der zweite Grand-Slam-Titel seiner Karriere.

    Sieg mit Verzögerung realisiert

    Der 29-Jährige gewann nach drei Stunden und 33 Minuten, realisierte seinen Triumph aber erst mit Verzögerung nach einem Blick auf die Anzeigetafel.
    Auf den Tag genau vor sechs Jahren war Zverev im US-Open-Finale gegen den Österreicher Dominic Thiem nur zwei Punkte vom Titel entfernt gewesen, wurde dann jedoch bezwungen. Diesmal gab er nach vier glatten Siegen in Serie zwar wieder einen Satz ab, war aber in langen Grundlinienduellen der bessere Spieler.
    Diese Nachricht wurde am 14.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.