UNO verurteilt Gewalttat
Zwei Blauhelme bei Angriff im Südsudan getötet

Im Südsudan sind bei einem Angriff auf eine Patrouille nach Angaben der Vereinten Nationen zwei Blauhelmsoldaten aus Äthiopien getötet worden.

    Südsudan, Juba: Ein Geländewagen der Mission Unmiss der Vereinten Nationen ist auf den Straßen von Juba unterwegs.
    Zwei UN-Blauhelmsoldaten wurden im Südsudan getötet (Archivbild). (Michael Kappeler/dpa)
    Die UNO-Mission UNMISS teilte mit, sieben weitere Personen seien verletzt worden. Die Patrouille sei auf dem Weg in eine abgelegene Region von Bewaffneten angegriffen worden. Die UNO entsandte nach eigenen Angaben eine schnelle Eingreiftruppe, um das Gebiet zu sichern. UNMISS-Chefin Ghebo und UNO-Generalsekretär Guterres verurteilten den Überfall gleichermaßen. Ghebo forderte die Behörden auf, den Vorfall rasch zu untersuchen.
    Im Südsudan hat sich die Sicherheitslage verschlechtert, seit die Kämpfe zwischen Anhängern von Präsident Kiir und Unterstützern seines Rivalen Machar im vergangenen Jahr wieder aufgeflammt sind. Machar war zuvor vom Amt des Vizepräsidenten enthoben und unter Hausarrest gestellt worden.
    Diese Nachricht wurde am 25.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.