
Lokale Fernsehsender zeigten Bilder eines mit Schlamm bedeckten Arbeiters, der auf der Schulter eines Retters vom Einsatzort weggetragen wurde. Rund 900 Arbeiter aus zwölf Wasserkraftprojekten werden noch vermisst. Etwa 500 von ihnen sollen in Tunneln eingeschlossen sein.
Insgesamt kamen im Himalaya mehr als 1.200 Menschen ums Leben, mehr als 5.000 werden weiterhin vermisst.
Als Konsequenz aus der Katastrophe will sich Nepal mit einem neuen Frühwarnsystem besser schützen. Seismische Sensoren, Kameras und eine Satellitenverbindung sollen installiert werden, um die Datenübertragung auch bei einem Netzausfall zu sichern. Die neuen Kameras würden den Behörden Echtzeitdaten über den Wasserstand liefern, anhand derer dann Warnungen per SMS versendet werden könnten.
Diese Nachricht wurde am 04.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
