Deutscher Wetterdienst
Zweitwärmster Juni mit "historischer Hitzewelle" in Deutschland

Der diesjährige Juni ist der zweitwärmste in den Aufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes.

    Ein Thermometer an einer Hauswand in Hamburg zeigt die Temperatur von 40 Grad Celsius an.
    Der diesjährige Juni ist der zweitwärmste in den Aufzeichnungen des DWDs. (picture alliance / ABBfoto / HANSI HAMBURG)
    Die Durchschnittstemperatur betrug 19,5 Grad Celsius, wie der DWD in Offenbach unter Berufung auf vorläufige Messergebnisse mitteilte. Nur 2019 war es mit 19,8 Grad im Schnitt noch wärmer. 
    Der Deutsche Wetterdienst sprach ferner von einer "außergewöhnlich intensiven und anhaltenden Hitzewelle" in der zweiten Monatshälfte. Im Vergleich zur Referenzperiode 1991 bis 2020 betrug das Plus 3,1 Grad Celsius. Der DWD nannte die Hitzewelle "historisch". Zudem wurde in Neißemünde-Coschen mit 41,7 Grad ein Temperaturrekord registriert.
    Diese Nachricht wurde am 29.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.