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Zwischen Existenzsorgen und UmweltschutzauflagenWohin steuert die deutsche Landwirtschaft?

Deutsche Landwirte sind sauer: Sie fordern mehr Wertschätzung und Geld für ihre Produkte. Zudem sind sie es leid, wegen ihrer Tierhaltung oder dem Gebrauch von Pflanzenschutz- und Düngemitteln in der Kritik zu stehen. Doch der gesellschaftliche Druck, ökologischer zu wirtschaften, ist groß.

Eine Sendung von Alfried Schmitz und Michael Roehl (Moderation) | 11.03.2020

Viele Traktoren stehen in Nürnberg auf einem Platz. Bauern protestieren gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung.
Bauernproteste mit Traktorkonvois in Nürnberg - immer mehr Landwirte machen auf ihre prekäre Lage aufmerksam (dpa / Daniel Karmann)
Mit Imagekampagnen, spektakulären Protestaktionen und Traktorkonvois wollen Bauern Öffentlichkeit und Politik auf ihre prekäre Lage aufmerksam machen. Für viele Agrarbetriebe ist es ein Ding der Unmöglichkeit, den Spagat zu schaffen zwischen strengen Umweltschutzauflagen und gewinnbringenden Erträgen, die ihre Existenz sichern. Hinzu kommt, dass die Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse vom Handel gedrückt und zum Teil zu Dumpingpreisen in den Supermärkten angeboten werden.
Ihre Meinung ist gefragt: Was können wir, was müssen wir unter dem Aspekt der Umweltverträglichkeit der deutschen Landwirtschaft zumuten? Wären Sie bereit, für Produkte aus ökologischer Vieh- und Landwirtschaft entsprechend mehr zu bezahlen?
Gesprächsgäste:
  • Bernhard Conzen, Präsident des Rheinischen Landwirtschaftsverbands
  • Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft
  • Michaela Kaniber, Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
  • Konstantin Kreiser, NABU, Leiter globale und EU-Naturschutzpolitik
Rufen Sie kostenfrei an unter: 00 800 4464 4464. Oder schreiben Sie eine Mail an: laenderzeit@deutschlandfunk.de