Sonntag, 27. November 2022

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Zwischen Reformbedarf und Jobchancen
Jura studieren in Deutschland

„Das Jurastudium in Deutschland ist reformbedürftig und es gibt hohen Handlungsbedarf“ - so formuliert es Ulrich Heublein vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung und bezieht sich dabei auf seine Studie, die unter anderem die Abbrecherzahlen in diesem Fach bundesweit analysiert hat.

Moderation: Kate Maleike | 20.10.2018

    Eine Jura-Studentin hält in einer Vorlesung an der Universität Osnabrück (Niedersachsen) eine Ausgabe vom Grundgesetz in der Hand.
    Eine Jura-Studentin hält das Grundgesetz in der Hand. (Friso Gentsch / dpa)
    Besonders fiel den Wissenschaftlern auf, dass die Lehr-Lernkultur wenig kommunikativ ist, Studierende und Professorinnen und Professoren wenig kommunizieren. Dabei werden Jura-Absolventen dringend gesucht, vor allem aber Volljuristen, die auch das zweite Staatsexamen haben. Wird das Studium vorher abgebrochen beziehungsweise nach dem ersten Staatsexamen beendet, könnte sich die Personalnot in Gerichten oder Justizbehörden weiter verschärfen.
    "Campus & Karriere" schaut in der Sendung auf den aktuellen Arbeitsmarkt für Juristen und auf die Problemzonen im Studium und in der anschließenden Referendariatsphase.
    Gesprächsgäste:
    • Mona Günther, Jurastudentin Uni Konstanz und Mitglied im Bundesvorstand der Jurastudentenvereinigung ELSA
    • Prof. Andreas Piekenbrock, geschäftsführender Direktor des Zentrums für anwaltsorientierte Juristenausbildung an der Uni Heidelberg
    • Dr. Ulrich Heublein, Dt. Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung
    Weitere Themen:
    Volljuristen gesucht
    Trends und Stimmungslage auf dem aktuellen Arbeitsmarkt für Juristen in Deutschland
    Fünf Stationen Praxisluft schnuppern
    Das juristische Referendariat – Fallbeispiel aus Berlin
    Nadelöhr Referendariat
    In Berlin und Hamburg müssen angehende JuristInnen lange auf einen Platz warten