Corso

Nächste Sendung: 31.01.2015 15:05 Uhr

Das Musikmagazin
Hommage an einen Vogel. Das neue Album von The Dodos
Sie mögen das Archaische, Vergangene. The Dodos aus San Francisco haben sich nach einer Vogelart benannt, die im 17. Jahrhundert ausgestorben ist. Die Inspiration für ihr sechstes Album "Individ" haben sie sich bei den monumentalen Steinskulpturen der Osterinseln geholt. Und auch die neuen Songs der Dodos sind in gewisser Hinsicht archaisch: Denn das Duo begibt sich wieder zu seinen musikalischen Anfängen.

Die Sloganmaschine rollt wieder. "Niveau weshalb warum" von Deichkind
Ihre Slogans sind mittlerweile fester Bestandteil der deutschen Sprache: "Leider geil", der Titel einer Single von 2012, wurde gerne in der Werbung verwendet und ist zum Schulhofslang geworden, genau so wie "Arbeit nervt", ein Spruch, den man vor allem morgens in Großraumbüros gerne und häufig hört. Welche Slogans es auf dem neuen Album "Niveau weshalb warum" zu bestaunen gibt, erzählen Deichkind im Corsogespräch.

Die Nachbildung eines Sternenbildes. Das neue Album von Pollyester
In der Wüste von Marokko hat der Münchner Architekt Hanns-Jörg Voth Türme in traditioneller Lehmbauweise aufgestellt, die, von oben betrachtet, das Sternbild des Orions nachbilden. Diesem sternenbegeisterten Wüstenarchitekturexperiment ist "The City Of O." gewidmet, das neue Album von Pollyester. Sie würden in dieser Orion-Stadt gerne mal ein Konzert mit ihrem groovenden Münchner Disco-Funk spielen. Ob es da Chancen gibt?

Am Mikrofon: Sascha Ziehn

Sendung vom 30.01.2015

Sendung vom 29.01.2015

Sendung vom 28.01.2015

Sendung vom 27.01.2015

Sendung vom 26.01.2015

Sendung vom 24.01.2015

Sendung vom 23.01.2015

Sendung vom 22.01.2015

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Der popkulturelle Rückblick auf 2014 - die wichtigsten Ereignisse und Corso-Gespräche des Jahres.

Mein Klassiker

Arved Fuchs über den Seefahrtsroman "Wir Ertrunkenen"

Franz Dobler über "Third" von Soft Machine: "Ich höre sie mindestens einmal im Jahr"

Sänger Niels Frevert über Nina Simones: "Don't Smoke In Bed"

Christian Berkel über Proust: "Ich habe beim ersten Mal ziemlich lange gebraucht"

Corso Spezial 15 Jahre "Mein Klassiker"

Die Statue von Sherlock Holmes in der Baker Street in London. (picture-alliance / dpa / Timo Jaakonaho)

"Mein Klassiker ist ..." – diesen Satz hören Sie bei "Corso" jede Woche aus prominenten Mündern. In den vergangenen 15 Jahren haben uns mehr als 700 Schauspieler, Musiker, Künstler, Kabarettisten und andere Persönlichkeiten ihre Klassiker verraten. Am 2. und 3. Januar können Sie viele dieser noch einmal hören: in einem "Corso"-Spezial.

Robben Ford über die "Paul Butterfield Blues Band": "Diese Musik explodierte in mir"

 

Musik

Thomaner-Chor "Wer diese Musik singt, kann Legida nicht auf dem Leim gehen"

Gruppenbild des Thomaner-Chors vor dem Altar der Leipziger Thomaskirche (dpa / picture alliance / Peter Endig)

Jede Motette des Thomanerchors sei im Grunde eine Veranstaltung gegen Pegida und Legida, sagte der frühere Pfarrer der Leipziger Thomaskirche, Christian Wolff, im DLF. Alles, was diese Gruppierungen sagten und täten, widerspreche diametral den Grundlagen des christlichen Glaubens.

Siemens Musikpreis"Christoph Eschenbachs Musik spricht zum Hörer"

Christoph Eschenbach mit dem Taktstock vor dem NDR-Sinfonieorchester. (picture alliance / dpa - Olaf Malzahn)

Der Ernst-von-Siemens-Musikpreis zählt zu den bedeutendsten Kulturauszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Peter Ruzicka, Komponist und Jury-Mitglied, sagte im DLF, die Jury sei sich schnell einig gewesem, den Dirigenten Christoph Eschenbach auszuzeichnen. Er sei stets ein Ansprechpartner für die Neue Musik gewesen.

Komponist Georg Christoph WagenseilWiener Meister einer Zwischenepoche

Partitur mit einer Gesangsstimme (Deutschlandradio / Bettina Straub)

Mit der "Wiener Klassik" werden Haydn, Mozart und Beethoven verbunden. Von den ungezählten Meistern zweiten Ranges ist seltener die Rede. Ein solcher Meister ist der heute weitgehend vergessene Georg Christoph Wagenseil. Am 29. Januar 1715, vor 300 Jahren, wurde der Musiker geboren.

 

Kultur

Berlin Graphic DaysAuf Kriegsfuß mit dem Establishment

Der Künstler Jim Avignon hat auf dem Innenhof des Tagesspiegels am 21.06.2014 in Berlin ein Wandbild gemalt. (picture alliance / dpa / Jörg Carstensen)

Jim Avignon ist einer der bekanntesten deutschen Pop-Art-Künstler. Jetzt ist er das Aushängeschild der Berlin Graphic Days, wo am Wochenende Straßenkünstler, Illustratoren, Drucker und Grafiker aus aller Welt ihre Arbeiten zeigen und vor allem verkaufen wollen.

Kirche im KongoIm Kampf gegen die katholischen Hutu-Gotteskrieger

Ein bewaffneter Soldat steht auf einer Straße, um ihn herum Zivilisten. (dpa / picture alliance / Legnan Koula)

In der Demokratischen Republik Kongo nutzen die "Demokratischen Kräfte zur Befreiung Ruandas" (FDLR) religiöse Überzeugungen, um ihren brutalen Krieg zu rechtfertigen. Auch wenn in den letzten Jahren über 12.000 FDLR-Kämpfer entwaffnet und demobilisiert wurden, sind noch viele Extremisten übrig. Die katholische Kirche versucht, sie zum Aufgeben zu bewegen.

Siemens Musikpreis"Christoph Eschenbachs Musik spricht zum Hörer"

Christoph Eschenbach mit dem Taktstock vor dem NDR-Sinfonieorchester. (picture alliance / dpa - Olaf Malzahn)

Der Ernst-von-Siemens-Musikpreis zählt zu den bedeutendsten Kulturauszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Peter Ruzicka, Komponist und Jury-Mitglied, sagte im DLF, die Jury sei sich schnell einig gewesem, den Dirigenten Christoph Eschenbach auszuzeichnen. Er sei stets ein Ansprechpartner für die Neue Musik gewesen.