"Die Ungehaltenen" im Gorki-Studio BerlinAuf der Suche nach Halt

Zwei Jugendliche laufen Hand in Hand durch eine Unterführung (imago/Westend61)

"Migration ist etwas, das einen krank macht" - das sagt Theaterregisseur Hakan Savaş Mican, selber Sohn von türkischen Einwanderern. In seinem Stück "Die Ungehaltenen" im Gorki-Studio Berlin erzählt er von der Suche vieler Migranten nach Halt in der Familie und in der Gesellschaft.


Der amerikanische Popstar David Hasselhoff präsentiert sich lächelnd mit einem gelben Regenschirm am 20.02.1993 im Berliner Olympiastadion. (picture-alliance / dpa / )

"Kung Fury"Kung Fu, Hitler und die 80er-Jahre

In dem Film "Kung Fury" reist ein Kung-Fu-Polizist durch die Zeit, um mit Wikingern Adolf Hitler zu ermorden. Eine Hommage an die 80er-Jahre, Wahnsinn und Trash zu gleich. Über Crowdfunding finanziert, konnte der Regisseur David Sandberg vorab David Hasselhoff für ein Musikvideo zum Film nach Schweden locken. Nun feiert der Streifen Premier im Internet.


Der Schlagersänger Markus Becker zeigt an seinem Bauch, dass er abgenommen hat. (dpa / picture alliance / Horst Galuschka)

Lifstyle-Trend "Dad Bod"Trend zum Unperfekten

Zurück zur Normalität: In den USA dürfen Männer nun wieder mehr auf den Rippen tragen - zumindest suggeriert das der Hype um den "Dad Bod", ein Begriff aus den Wörtern Daddy (Vater) und Body (Körper). Doch das neue Schönheitsideal hat auch seine Problemzonen.


Das W-Lan-Zeichen auf einer Hauswand in den Farben der kubanischen Flagge. (Deutschlandradio / Sebastian Erb)

Kubanische Online-Revolution Künstler ermöglicht kostenlosen Internetzugang

Kaum ein Land ist so offline wie Kuba. Zum Teil wird das Netz zensiert, doch für die meisten Kubaner ist online gehen sowieso zu teuer. Für eine Stunde im Internetcafé zahlen sie einen durchschnittlichen Wochenlohn. Der Künstler Kcho wollte das ändern und stellt sein WLAN kostenlos zur Verfügung.


Eine Person tippt mit dem Finger auf ein Tablet. (imago / Jochen Tack)

App-Schalten Rückkehr zum analogen Leben

Der Hype um Datenbrillen ist verpufft, Facebook verliert unter den jungen Nutzern spürbar Freunde und das gute alte Klapphandy gilt so manchem Großstadt-Hipster als Zeichen für Coolness und Non-Konformität. Ein durchweg digitaler Alltag ist für immer mehr Menschen eher Abschreckung als Zukunftsvision – auch die Diskussion um Datenschutz und Überwachung hat dazu beigetragen.


Die Filmfigur "Master Yoda"ist am 20.05.2015 bei einem Presserundgang durch die Ausstellung "Star Wars Identities" im Odysseum in Köln zu sehen. (picture alliance / dpa - Henning Kaiser)

Star-Wars-AusstellungDie Macht mit dir sein möge

Fast 40 Jahre nachdem Star Wars ins Kino kam, wird die Weltraum-Saga in Deutschland ein Fall fürs Museum. Zum ersten Mal gibt es ab heute eine offizielle Star-Wars-Ausstellung hierzulande - in Köln. Zu sehen sind nicht nur diverse Requisiten. Die rund 200 Ausstellungsstücke sind durch das Oberthema Identität miteinander verknüpft.


ILLUSTRATION - Durch eine Lupe ist am 16.01.2014 in Berlin das Logo des US-Geheimdienstes National Security Agency (NSA) auf einem Monitor zu sehen. US-Präsident Obama stellt am 17. Januar 2014 seine Reformen für den Geheimdienst NSA vor. Foto: Nicolas Armer/dpa (dpa/Nicolas Armer)

Fotograf Trevor PaglenDer Überwacher der Überwacher

Der Kalifornier Trevor Paglen hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Überwachungsstaat ein Gesicht zu geben. Seine Methode: die Einrichtungen von CIA und NSA fotografieren. Nun hat der Künstler auch Hobbyfotografen aufgerufen, Fotos von Überwachungseinrichtungen in Deutschland zu machen.


Der Fotograf und Filmemacher Anton Corbijn bei der 65. Internationalen Filmfestspielen Berlin (Berlinale)  (picture alliance / dpa - Ekaterina Chesnokova)

Anton Corbijn"Fotografie war immer ein Abenteuer für mich"

Erst fotografierte er Musik- und Filmstars, dann drehte er mit ihnen: Der Fotograf und Filmemacher Anton Corbijn. Dieses Jahr wird er 60 Jahre alt. Im Corsogespräch erzählt er, wieso er die analoge Fotografie der digitalen vorzieht und wieso sein berühmtestes Bild keineswegs sein Lieblingsbild ist.


Ein digitales Studiomischpult. (picture-alliance/ dpa / Maximilian Schönherr)

Integration im TonstudioPopmusik mit Flüchtlingen

Zwischen Fühlinger See und den Ford-Werken findet sich eines der letzten großen Musikstudios von Köln: das Parkhaus Studio. Um nicht auch ein Opfer der Krise in der Musikindustrie zu werden, haben die Betreiber einen Ausweg gesucht - und ihn bei der Arbeit mit Flüchtlingen und Migranten gefunden.

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Podcast

Mein Klassiker

Das zeitgenössische Porträt zeigt den amerikanischen Schriftsteller Mark Twain (1835-1910).  (picture alliance / dpa / Bifab)

15 Jahre "Mein Klassiker"Rebellen und Querdenker

"Mein Klassiker ist ..." - diesen Satz hören Sie bei "Corso" jede Woche aus prominenten Mündern. In den vergangenen 15 Jahren haben uns mehr als 700 Schauspieler, Musiker, Künstler, Kabarettisten und andere Persönlichkeiten ihre Klassiker verraten.

Vicco von Bülow hält die Büste der Hauptfigur seiner Karikaturen, einem korrekt gekleideten Strichmännchen mit Knollennase, im Arm. (picture-alliance / dpa / Karlheinz Schindler)

Mein Klassiker - SpezialInspirierende Bildergeschichten

In "Mein Klassiker" verraten Prominente seit 15 Jahren ihre liebsten Schriftsteller, Bands, Alben, ihr Lieblingsessen oder was für sie sonst noch den Status eines Klassikers hat. In der heutigen Spezialausgabe gibt es einen Rückblick auf alle Klassiker, die mit Comic oder Illustration zu tun hatten.

Musik

Patrice sitzt umgeben von Fans auf dem Badeschiff in Berlin. Er hält eine Gitarre in der Hand. (Picture Alliance / dpa / Britta Pedersen)

Reggae-Sänger Patrice"Analog ist echt, Digital simuliert"

Der Kölner Reggae-Sänger Patrice ist überzeugt: "Man braucht beim Digitalen einfach nicht so viel Know-how, weil es für jedermann einfach gemacht ist, aber man hört den Unterschied." Deshalb ist Patrice ein Fan des "analogen". Ein Besuch in seinem Kölner Studio.

Die Sängerin Ann Sophie während des Eurovision Song Contests in Wien. (dpa/Julian Stratenschulte)

Eurovision Song Contest"Schicksalsschlag für Deutschland"

Schweden gewinnt den Eurovision Song Contest, für die deutsche Kandidatin Ann Sophie gab es null Punkte. "Ein schwaches Lied, aber ihr Auftritt hatte durchaus Schmiss", sagte der Literaturkritiker Rainer Moritz im Deutschlandfunk. Die Null-Nummer sei aber auch der Kanzlerin zu verdanken.

Kultur

Die Berlinische Galerie - Museum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur. (dpa / Tim Brakemeier)

Berlinische GalerieEhrenrettung der Brutalismus-Architektur

Die Berliner Bauten der 60er-Jahre sind oft alles andere als schön. Manche finden sie sogar so furchtbar, dass sie für deren Komplettabriss plädieren. Unter dem Titel "Radikal modern: Planen und Bauen in den 1960er-Jahren" tritt nun die Berlinische Galerie mit einer Ausstellung zur Ehrenrettung des sogenannten Brutalismus an.

Ein Mann mit blondem Zopf steht Tuba spielend auf einer grün beleuchteten Bühne. (dpa/picture alliance/Julian Stratenschulte)

Tubist Andreas Martin Hofmeir"Tuba war das Letzte, was ich lernen wollte"

Mit der Band "La Brass Banda" feierte Andreas Martin Hofmeir riesige Erfolge. Zuvor war er bereits einer der erfolgreichsten klassischen Tubisten. Außerdem macht er erfolgreich Kabarett. Im Corsogespräch erzählt er von seinem ungewöhnlichen Werdegang - und warum er eigentlich nie Tuba spielen wollte.

Klaus Zehelein, Porträt, Mann mit grauem Haar, Brille und schwarzem Pullover, lächelnd. (dpa/picture alliance/Carsten Rehder)

Deutscher Bühnenverein"Das Theater braucht einen emanzipierten Zuschauer"

Nach zwölf Jahren gibt Klaus Zehelein morgen sein Amt als Präsident des Deutschen Bühnenvereins ab. Im DLF wagt er einen Blick zurück und voraus: Hat das Theater in politischen und gesellschaftlichen Debatten an Relevanz verloren? Welche Auswirkungen könnte TTIP auf die Kulturlandschaft haben?

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