Europa heute

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Wir sind 28!

Stimmen zur Europawahl - Serie vom 11. April bis 23. Mai 2014

Gesichter Europas

Westeuropa Portugals ewige letzte Genossen: Kommunisten im Alentejo

Die PCP, die Kommunistische Partei Portugals, ist unverändert eine wichtige politische Kraft und selbst in kleinen Orten öffentlich präsent. Hier das Parteihaus in Tavira, einer Kleinstadt an der östlichen Algarve. 

Westeuropa ist vom Kommunismus befreit. Ganz Westeuropa? Nein! Die Kleinstadt Avis in Portugal leistet Widerstand. Seit dem Beginn der portugiesischen Demokratie vor 40 Jahren wird die Kreisstadt in der ländlichen Region Alentejo von der Portugiesischen Kommunistischen Partei regiert.

Europäisches Parlament Am Ende steht immer ein Kompromiss

Mitglieder des EU-Parlaments in Straßburg.

Kaum etwas verkörpert den Willen, die europäische Einigung demokratisch zu gestalten, stärker als das EU-Parlament in Brüssel. Hier vertreten 766 Abgeordnete aus 28 Ländern die Interessen der Bürgerinnen und Bürger Europas. Dabei geht es um unterschiedlichste politische Ansichten.

Europa Verlassene Landschaften

Die neue Donaubrücke zwischen Widin in Bulgarien und Calafat in Rumänien kurz vor ihrer Fertigstellung im Mai 2013.

Die bulgarische Bevölkerung schrumpft, altert und verarmt. Das wird besonders außerhalb der Großstädte deutlich – in der Provinz, wo die Straßen holprig werden, wo es so scheint, als sei das Leben der meisten Menschen in der Mitte des letzten Jahrhunderts stehen geblieben.

Inselparlament Guernsey und das liebe Geld

Der Leuchtturm in der Hafeneinfahrt von St. Peter Port auf der britischen Kanalinsel Guernsey. 

Das Eiland liegt keine 60 Kilometer vor der französischen Küste und ist doch very british. Es ist Teil Europas, aber nicht der EU, nicht einmal des Vereinigten Königreichs. Als "Kronbesitz" untersteht die Vogtei Guernsey seit dem Jahr 1066 direkt der britischen Krone. Händler, Fischer und Piraten waren auf der Insel im Golf von Saint-Malo zu Hause.

 

Eine Welt

Al-DschasiraZweifelhafte Unabhängigkeit

Newsroom von Al-Dschasira in Doha, Katar

Al-Dschasira ist der einflussreichste Sender in der arabischen Welt. Er berichtete auch vom Sturz des Machthabers Mubarak in Ägypten. Kurz nach den Revolten in der Region stand der Sender in der Kritik, die Journalisten seien parteiisch und Al-Dschasira hätte sich auf die Seite der Muslimbrüder geschlagen.

 

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