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StartseiteCorso"Es hat etwas Intimes, Anzügliches"08.05.2014

Festival "Doofe Musik""Es hat etwas Intimes, Anzügliches"

Schlager, Volksmusik, Kaufhausmusik - Musikrichtungen, die als "doofe" Musik verschrien sind. Der Medienwissenschaftler Holger Schulze hat in Berlin nun das Festival "Doofe Musik" ins Leben gerufen. Im Corsogespräch erläutert er, warum manche Musik als doof gilt und wir sie doch alle hören.

Holger Schulze im Gespräch mit Susanne Luerweg

Menschen sitzen um Tische auf Bänken und Schunkeln, Frauen tragen Dirndl (dpa/picture alliance/Robert Schlesinger)
Schunkeln auf dem Oktoberfest: Volksmusik gilt bei vielen Menschen als "doofe Musik". (dpa/picture alliance/Robert Schlesinger)

Das Festival will die Musik nicht geschmacklich bewerten, sondern der Frage nachgehen, warum der Kritiker und geneigte Hörer eher despektierlich auf bestimmte Genres blickt.

Nicht nur Schlager und Volksmusik könnten unter das Schlagwort "doofe Musik" fallen. Auch klassische Musik werde oft klischeehaft genutzt, so Holger Schulze.
Zeitgleich zu der Veranstaltung findet in Kopenhagen der Eurovision Song Contest statt - auf dem Musik vorgetragen wird, die zum träumen, vergessen und entspannen animieren soll, meint der Medienwissenschaftler.

Und obwohl es als "guilty pleasure" gelte, solche Musik zu hören: "Es hat etwas Intimes, Anzügliches, und wir tun es alle."

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

 

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